Das Straßendorf Dennewitz wurde 1174 erstmals erwähnt.

Großes Leid brachte das Jahr 1813, als Dennewitz zum Schauplatz der Befreiungskriege wurde. Die Truppen unter Führung der preußischen Generäle Bülow und Tauentzien schlugen hier am 6. September 1813 das napoleonische Heer und verhinderten damit einen erneuten Angriff auf Berlin.

Im Dennewitzer Dorfmuseum stellt ein Diorama mit 2.400 Flachzinnfiguren die entscheidende Schlachtszene dar. In und um Dennewitz künden 11 Denkmäler von den militärischen Auseinandersetzungen. Das eindrucksvollste davon – das Bülow-Denkmal – wurde 1913 eingeweiht und steht in der Ortsmitte.

Die „Dennewitzer Flämingtrachten“ haben sich der Pflege von Brauchtum und Tradition verschrieben. Seit 1996 präsentieren sie die Flämingtracht zu verschiedenen Anlässen im In- und Ausland mit Gesang, Tanz und Spiel.

1998 entstand ein weiteres Wahrzeichen des Ortes: die Dennewitzer Hochzeitsmühle. Dort, wo früher Mehl gemahlen wurde, wird heute vermählt.

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