Wahrscheinlich wurde der Ort um 1157 von flämischen Einwanderern aus Holland gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1385 zurück. Die Gegend um Seehausen war auch Schauplatz der Fehde des Hans Kohlhase, dessen Geschichte Heinrich von Kleist in seiner Novelle „Michael Kohlhaas“ erzählt.

Das ca. 280 Einwohner zählende Flämingdorf Seehausen ist ein bäuerlich geprägtes Angerdorf mit vielen alten Vierseithöfen.
Der schattige Dorfanger mit der spätromanischen Feldsteinkirche, dem Kirchfriedhof und dem Pasterpuhl bildet das Zentrum des Ortes und lädt zum Verweilen ein.
Durch Seehausen verlaufen verschiedene Rad- und Skatewege: Der Radweg Berlin-Leipzig, ein Zubringer zur Flaeming-Skate und zum Elberadweg. Ferner liegt Seehausen am Luther-Tetzel-Weg, den man per Rad oder zu Fuß zurücklegen kann.

Gegenüber der Kirche befindet sich die Kulturscheune mit dem Dorfbackofen, der Rad- und Skatertreff mit Spielplatz, Fußballplatz und Volleyballfeld.

Auf dem Anger und am Rande des Dorfes finden im Jahresverlauf verschiedene Feste statt. Feste mit großer Publikumsresonanz sind zum Beispiel die Jugend- und Männerfastnachten, das Backofenfest am 1. Mai oder das Erntefest. Sie finden in und rund um die Kulturscheune und den Backofen statt. Das jährlich stattfindende Reit- und Springturnier lockt im Frühjahr ebenfalls Gäste von nah und fern an.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage von Seehausen: www.seehausen-fläming.de

(Seehausen, 10. Oktober 2019, Andrea Judt-Schuknecht)

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